Motta 7 — Sicher zwischen den Pfosten, liest das Spiel mit Kaltblütigkeit und greift in den Schlüsselmomenten ein: Seine Ausflüge sind nie improvisiert, sondern kalkuliert, und wenn es nötig ist, legt er die Hand hin, wo andere gezögert hätten. Seine Präsenz bringt Ordnung in die Abwehr und Ruhe in die Mannschaft.
Marušić 6.5 — Unermüdlich auf der Außenbahn, wechselt punktuelle Deckung mit offensiven Vorstößen ab: nie scheu im Opfer und oft derjenige, der die defensiven Übergänge zusammenflickt. Seine Konstanz ist eine Ressource, die es der Mannschaft erlaubt, das Gleichgewicht während des gesamten Spiels zu wahren.
Gila 8 — Defensiver Pfeiler: dominiert die Luftduelle, antizipiert mit Timing und führt die Linie mit Autorität. Wenn die Mannschaft leidet, ist er es, der die Situation in die Hand nimmt, Körperlichkeit und Sicherheit aufzwingt und die offensiven Bezugspunkte des Gegners zunichtemacht.
Provstgaard 7 — Physische Präsenz und einfache, aber effektive Lesarten: gewinnt Zweikämpfe, klärt zweite Bälle und unterbricht gegnerische Angriffe, bevor sie gefährlich werden. Seine Solidität erlaubt den Mitspielern, mit mehr Freiheit zu agieren.
Tavares 6.5 — Solide in der Defensive und nützlich, wenn er nach vorne drängt: sucht nicht den spektakulären Spielzug, sondern baut Überlegenheit mit intelligenten Entscheidungen auf. Seine Zuverlässigkeit auf der Bahn ist fundamental, um keine Lücken für Konter zu lassen.
Taylor 6.5 — Dynamisch und unberechenbar, bringt die Hintermannschaft mit Antritten und Tempowechseln in Schwierigkeiten; einige Ungenauigkeiten im letzten Zuspiel, aber seine Blitze erzeugen immer Gefahr und zwingen die Gegner, sich neu zu ordnen.
Patric 7 — Dreckarbeit und taktisches Gehirn: deckt Räume, liest Situationen und schließt Passwege. Sucht nicht den Ruhm, aber seine Disziplin ist oft der Schlüssel, um Ordnung und Kompaktheit zu wahren.
Dele‑Bashiru 6 — Spielt mit Intensität und Gestaltungswillen, versucht das Tempo zu diktieren, zahlt aber noch für einige technische Ungenauigkeiten. Seine Energie ist wertvoll, um den gegnerischen Rhythmus zu brechen; mit mehr Klarheit kann er entscheidend werden.
Isaksen 7.5 — Kalt und konkret: Die Bewegung, die zum Tor führt, entspringt Lesart und Timing, nicht dem Zufall. Weiß den Raum anzugreifen, kaltblütig abzuschließen und der Mannschaft den entscheidenden Funken zu geben, wenn die Partie in der Schwebe ist.
Maldini 6 — Stellt Physis und Erfahrung in den Dienst der Mannschaft: nicht immer auffällig, aber nützlich im Pressing und bei Kontern; sein Beitrag ist vor allem taktisch und aufopfernd.
Pedro 6 — Verwaltet die Rhythmen mit Handwerk: kommt, um das Spiel zu kontrollieren, bei Bedarf zu verlangsamen und den Ball intelligent zirkulieren zu lassen. Sucht nicht die Einzelaktion, sondern gibt der Mannschaft Gleichgewicht und Zeitgefühl.
Zaccagni 6 — Versuchte, der kreative Motor der Mannschaft zu sein: Bewegungen zwischen den Linien, schnelle Ballkontakte und einige Tempowechsel, die versuchten, die Abwehr der Rossoneri zu knacken.
Dia 6 — Zeigte guten Willen und Dynamik, als er gefordert war, und suchte der Spielanlage Tiefe zu geben und die gegnerische Abwehr zu dehnen.
Cancellieri o.B.
Belahyane o.B.
👔 Maurizio Sarri – 8
Lazio ist organisiert, kompakt, aggressiv, kohärent. Er hat die Mannschaft mit taktischer Klarheit und mentaler Kälte vorbereitet: Lazio ging kompakt zu Werke, mit klaren Rollen und einer Lesart des Spiels, die die Stärken von Milan zunichtegemacht hat. Der Sieg entspringt einer präzisen Strategie, die von den Spielern diszipliniert umgesetzt wurde; Sarri hat es verstanden, Anspannung in Ordnung und Konkretheit zu verwandeln.
💙 Die Laziali – NOTE 10
Ein Beispiel von Einheit, Leidenschaft, Identität. Die vorbereitete Choreografie, die Teilnahme, die ununterbrochene Unterstützung: Die Curva Nord hat einmal mehr gezeigt, was es heißt, das Rückgrat der Lazio zu sein. Die Note „1“ ist symbolisch: Es ist die Nummer der ersten Reihe, derjenigen, die niemals aufgeben, derjenigen, die die Seele des Vereins mehr repräsentieren als jeder andere.
❌ Vereinsführung – NOTE 0
Und insbesondere Claudio Lotito – eine glatte 0. Die Zensur der Inszenierung mit dem Schriftzug LIBERTÀ in der Tribuna Tevere ist die x-te Demonstration einer astronomischen Distanz zum Volksempfinden. Der Support ist die Seele der Lazio, kein Ärgernis, das man kontrollieren muss. Und wenn der Präsident über das „Ding“ Ugo Longo spricht, sollte er sich vorher den Mund ausspülen: Die Geschichte der Lazio verdient Respekt, keine Tresen-Ironie.
Die Vereinsführung zeigt sich weiterhin distanziert, selbstreferenziell, unfähig zu begreifen, dass Lazio ohne seine Leute nicht existiert.
#liberalalazio

